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Das
ist eine geschickte Strategie. Im Innenministerium wurde wegen
der Demonstrationen ein Lagezentrum gebildet, das »zu
erwartende Teilnehmerzahlen« herausgab. Die Zahlen wurden aber
nicht mit den jeweiligen Veranstaltern abgestimmt, sondern auf
15 000 hochgerechnet. Da war es natürlich ein Leichtes, am
Dienstag bekanntzugeben, daß die Bereitschaft nachläßt, auf
die Straße zu gehen. Ein
neues U-Boot vom Typ 212 A kostet 460 Millionen Euro, das sind
10 000 Jahresgehälter für Altenpflegerinnen. Vier Stück davon
will allein die Bundeswehr in den kommenden Jahren kaufen. »Hartz
IV« soll vor allem den Pflegebereich mit Ein-Euro-Jobs
ausstatten. Ein Eurofighter kommt Finanzminister Hans Eichel mit
108 Millionen Euro zu stehen. Das entspricht 20 000 Hüftgelenken.
Und die sollen nach dem Willen der Jungen Union bekanntlich für
Senioren künftig sowieso nicht mehr finanziert werden. 24
Milliarden Euro will die Bundeswehr in den kommenden zehn Jahren
für den Kauf der Eurofighter ausgeben. Wenn
Regierung und Opposition schließlich Hartz IV durchsetzen,
fliegen Erzieherinnen bei Schließung ihrer Kita aus der
Tarifbezahlung und werden nach einem Jahr Erwerbslosigkeit für
1 oder 2 Euro wieder eingestellt - ohne alle bisherigen Ansprüche Am
5. Juni 1931, die Arbeitslosenstatistik erfasste fünf Millionen
Erwerbslose, erließen Kanzler
Brüning und Präsident Hindenburg ihre “Zweite Notverordnung
zur Sicherung von Wirtschaft und Finanzen”. Kernpunkte der
Arbeitsmarktreform waren damals
o
Bundesweite Erhebung einheitlicher Statistiken und unabhängiges
Kontrollgremium gefordert / Ermittlungen der Staatsanwaltschaften oft
zu langsam, wenig objektiv und vorschnell eingestellt /
Bundesregierung soll Zusatzprotokoll zur UN-Anti-Folter-Konvention
unterzeichnen Warum engagiert sich die Friedensbewegung gegen Sozialabbau? EU-Militarisierung und "Agenda 2010": Friedensbewegung gegen Sozialabbau? junge Welt spricht mit Hartmut Drewes, Sprecher des Bremer Friedensforums (jW, 3. Jan. 2004) Kein Weihnachtsgeschenk, sondern ein Schlag ins
Gesicht von Millionen von Menschen sind die politischen Entscheidungen
der letzten Monate und Tage! Datenschützer warnen vor Personenkennziffer - Bundesregierung nummeriert Bürgerinnen und Bürger. Presseerklärung der Deutschen Vereinigung für Datenschutz v. 3. Dez. 2003 Schwarze Katze: Sonderseite zum Bochumer Parteitag der SPD 16.-17.
November, Bochum: Terminübersicht Duisburg: Bündnis gegen Sozialabbau 29. Sept. - 29. Nov. 2003 16. Oktober, Oberhausen: 2. Aktionskonferenz Oberhausen „Schröders Horrorpläne müssen vom Tisch“ Die
Regierung Schröder will noch in diesem Herbst die entsprechenden
Gesetze zur „Reform" des Gesundheitswesens, der
Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe im Bundestag (Hartz II, III
und IV) durchsetzen. 2. Sozialforum in Paris: Anmeldungen bis zum 25. September an TMendler(et)t-online.de. Der Teilnehmerbeitrag richtet sich nach eurer Einkommenslage. Nähere Informationen zum Europäischen Sozialforum im Internet unter "www.dsf-gsf.org" und "www.fse-esf.org" (französisch, englisch) Terminübersicht
Duisburg: Bündnis gegen Sozialabbau 17. September, Düsseldorf: Treffen des Anti-Hartz-Bündnisses NRW (verdi-Landesbezirk, Karlstraße 123-127, direkt am Hauptbahnhof, Ausgang Konrad-Adenauer-Platz) 16. Oktober, Oberhausen: 2. Aktionskonferenz Oberhausen „Schröders Horrorpläne müssen vom Tisch“ Die
Regierung Schröder will noch in diesem Herbst die entsprechenden
Gesetze zur „Reform" des Gesundheitswesens, der
Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe im Bundestag (Hartz II, III
und IV) durchsetzen. 2. Sozialforum in Paris: Anmeldungen bis zum 25. September an TMendler(et)t-online.de. Der Teilnehmerbeitrag richtet sich nach eurer Einkommenslage. Nähere Informationen zum Europäischen Sozialforum im Internet unter "www.dsf-gsf.org" und "www.fse-esf.org" (französisch, englisch) Prof. Dr. Udo R. Mayer (Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik): Gutachterliche Stellungnahme zur Verkürzung der Anspruchsdauer auf Arbeitslosengeld (Juni 2003) DGB-Bundesvorstand: ISA-Informationen zur Sozial- und Arbeitsmarktpolitik: Finanzielle Sicherung bei Arbeitslosigkeit. Zu den Auswirkungen der geplanten Kürzungen für ältere Arbeitslose (22. Aug. 2003) "Arbeitslose werden zur Selbstunterwerfung gezwungen". Richter am Bundesverwaltungsgericht hält Clement-Pläne zur Arbeitsmarkt-Reform für verfassungswidrig. Saarbrücker Zeitung, 9. Sept. 2003 Friedens- und Zukunftswerkstatt Frankfurt: Appell an die Bundesregierung: Abrüstung statt Sozialabbau! (einzusenden bis zum 1. Dez. 2003) Beitragsreihe
in der jungen Welt: Jörg Miehe: Was sind Lohnnebenkosten? Sind sie zu
hoch? Die inszenierte Krise der sozialen Sicherungssysteme und die Ohnmacht
der Linken verdi-Duisburg: ->> Bündnis Soziale Bewegung NRW startet mit vielen lokalen Initiativen für soziale Gerechtigkeit (10. Aug. 2003) verdi-Duisburg:
->> Agenda 2010: die verdi Powerpointpräsentation für
VL/PR/BR/MAV-Sitzungen - Anfang
vom Ende des Sozialstaates? Insgesamt
dürften etwa 50 Prozent aller Bezieher von Arbeitslosengeld nach der
neuen Regelung künftig nach Ablauf ihres Arbeitslosengelds (also in
der Regel nach zwölf Monaten Arbeitslosigkeit) überhaupt kein ALG II
erhalten. Eine große
Koalition der Berliner Parlamentsparteien hat den Abbau bedeutender
Sozialleistungen beschlossen, die das innerdeutsche Gesellschaftsgefüge
bisher stabilisierten. Obwohl kirchliche und karitative Verbände
davor warnen, die Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsgruppen
fortzusetzen, diskutiert die Regierung bereits weiter gehende Maßnahmen.
Der widerstandslose Abbruch der deutschen Sozialsysteme fördert
aggressive Reaktionen, die nach außen abgeführt werden. "Das
Grundgesetz der Bundesrepublik beginnt mit einer Lüge. Der Horrorkatalog von Kanzler Schröder muss vom Tisch! Schluss-Erklärung der Aktionskonferenz am 4. Juni 2003 in Oberhausen AGENDA 2010 - PROTESTE: Kürzungen, Katastrophen, Kettenreaktionen: Agenda Steinzeit. Ein Flugblatt des "Wohlfahrtsausschusses Westfalen" über die Auswirkungen der Agenda in Dortmund, Lünen und anderen Notstandsgebieten: http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/allg/wohlfahrt.html Resolution gegen den Gewerkschaftsausschluss von Volker Kraft, Betriebsrat bei DaimlerChrysler in Stuttgart, beschlossen auf der Aktionskonferenz Oberhausen am 4.6.03 im DGB Haus Oberhausen „Schröders Horrorkatalog muss vom Tisch" Für
Menschen, die noch Arbeit oder Rente haben, zum besseren Verständnis: Aus
der heutigen Presse entnehmen wir, dass der DGB beabsichtigt die
Protestaktionen gegen die reaktionäre „Agenda 2010“ abzubrechen,
weil angeblich die „gröbsten Klötze“ (Sommer) beseitigt seien. Sozialräuber
- ohne uns!: Brief an Bundestagsabgeordnete (25. Mai 2003) Wir
brauchen keine 60 Militärtransporter für 8,2 Mrd. Euro, denn die
Grenze Deutschlands ist nicht der Hindukusch, sondern die Oder-Neiße.
Wir brauchen Programme zu Rüstungs- und zur Standortkonversion. Statt
Gelder für völlig überteuerte Kriegswaffen auszugeben, müssen
Konversionsprogramme für sozial nützliche und ökologisch sinnvolle
Arbeitsplätze geschaffen werden, einschließlich der Finanzierung der
notwendigen Weiterbildung der betroffenen Beschäftigten. Aufruf von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern: Sozialstaat reformieren statt abbauen Arbeitslosigkeit bekämpfen
statt Arbeitslose bestrafen (15. Mai 2003) WER SICH JETZT NICHT WEHRT, bekommt die Quittung – todsicher! -->> Aufruf der Verdi Duisburg zur Demo in Bochum am 24. Mai 2003 Wie
Verhältnisse nach außen per Krieg geregelt werden, wird nach innen unser
aller Lebensstandard ausgehöhlt Monitor-Pressemitteilung vom 24. April 2003: Konjunkturforscher: Agenda 2010 könnte 100.000 Arbeitsplätze kosten
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